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 Diamant

Der Diamant Symbol der Unvergänlichkeit.

Sein Name kommt vom griechischen Wort Adàmas und bedeutet der Unbezwingbare.
Was ist ein Brillant ?
Ein Diamant mit Brillantschliff, Kreisrund geschliffen mit 57 bez. 58 Facetten,inklusiv der Kalette, gleich in welcher Grösse. Die Proportionen müssen eingehalten werde.
4C
Qualitätsbewertung für geschliffene Diamanten:
Bei der Qualitätsbewertung der facettierten Diamanten werden die
4 C
berücksichtigt.
Reinheit Farbe Gewicht Schliff
(Clarity) (Colour) (Carat) (Cut)
machen also den Wert eines Diamanten aus.
Früher galten 20 % aller Diamanten als für Schmuckzwecke geeignet, sie besaßen Edelsteinqualität. Der übrige Teil wurde in der Industrie als sog. Industriediamant für Bohrkronen, Fräsgeräte, Schleifscheiben usw. verwendet. Seit 1983 werden weitere 20 % mit Fast-Edelsteinqualität eingestuft und vor allem in Indien geschliffen. Durch den Billiglohn können hier Kleinstdiamanten und Diamanten von minderer Qualität bearbeitet und dadurch neuen Käuferschichten, neben dem übrigen Diamantenmarkt ,angeboten werden.
Clarity
Reinheitsgradierung:
Unter Reinheit eines Diamanten wird in Deutschland nur die innere Vollkommenheit verstanden, in den USA und in Skandinavien auch die äußere Güte.  Eingeschlossene Mineralien, Risse und Wachstumserscheinungen beeinträchtigen die Reinheit.  Sie werden zusammenfassend als Einschluss (inclusion) bezeichnet, früher auch Fehler oder Kohle genannt.  Als lupenrein gelten geschliffene Diamanten, die bei zehnfacher Vergrößerung mit einer Lupe keine Einschlüsse erkennen lassen.  Die bei noch stärkerer Vergrößerung etwa festgestellten Mängel werden bei der Graduierung nicht berücksichtigt.
CIBJO GIA Definition
Lr Lupenrein if
VVS Sehr sehr kleine Einschlüsse vvs1

vvs2

Internally flawless Bei zehnfacher Vergrösserung frei von inneren Merkmalen und absolut transparent 
VS Sehr kleine Einschlüsse vs1

vs2

Very very small inclusions Sehr sehr kleine Einschlüsse, bei zehnfacher Vergrösserung nur schwer zu erkennen
SI kleine Einschlüsse si1

si2

Small inclusions Kleine Einschlüsse, bei zehnfacher Vergrösserung leicht zu erkennen.
P1 Deutliche Einschlüsse I1 Pikee I Einschlüsse, bei zehnfacher Vergrösserung sofort erkennbar.
P2 Grosse Einschlüsse I2 Pikee II Grössere und/ oder zahlreiche Einschlüsse, die Brillanz nur schwach mindernd. Mit blossem Auge erkennbar.
P3 Grosse Einschlüsse I3 Pikee III Grössere und/ oder zahlreiche Einschlüsse. Die Brillanz erheblich mindernd
Colour
Farbgraduierung:
Diamanten gibt es in allen Farben. Am häufigsten sind gelbliche Töne. Sie werden bei der Graduierung zusammen mit den farblosen Diamanten beurteilt. Die selteneren vollen Farben (grün, rot, blau, purpur, braun, gelb und schwarz), die sog. Fantasiefarben (fancy diamonds), werden individuell geschätzt, sie erzielen Liebhaberpreise.
Früher waren Begriffe und Definitionen bei der Farbgraduierung uneinheitlich und oft verwirrend, bis sich eine internationale Übereinstimmung in der sog. Gelb-Reihe (auch »Old Terms" genannt) durchsetzte. Sie wurde 1970 als RAL 560 A5E in Deutschland mit deutscher Entsprechung publiziert.
Seitdem haben verschiedene Institutionen verbesserte Richtlinien erarbeitet, insbesondere das Gemological Institut of America (GIA), der International Diamond Council (IDC) und die Confèdèration internationale de la bijouterie, joaillerie, orfèvrerie des diamants, perles er pierres (CIBJO).
Heute gelten weltweit die in englischer Sprache abgefassten IDC-Regeln. Die deutschen Entsprechungen wurden von der CIBJO veröffentlicht. Die alten Graduierungsbegriffe, die »Old Terms<, sollen nicht mehr verwendet werden. Tatsächlich sind sie weiter beim Edelsteinhandel in Gebrauch. Fachleute verwenden für die Farbgraduierung Musterkollektionen.

CIBJO IDC GIA Old Terms RAL 560 A5E
Hochfeines Weiss Exceptional D River Blauweiss
Hochfeines Weiss Exceptional E River Blauweiss
Feines Weiss Rare white F Top Wesselton Feines weiss
Feines Weiss Rare white G Top Wesselton Feines weiss
Weiss White H Wesselton Weiss
Leicht getöntes Weiss Slightly tinted white I Top Crystal Schwach getöntes Weiss
Leicht getöntes Weiss Slightly tinted white J Top Crystal Schwach getöntes Weiss
Getöntes Weiss Tinted white K Crystal Getöntes Weiss
Getöntes Weiss Tinted white L Crystal Getöntes Weiss
Getönt 1 Tinted color 1 M Top Cape Schwach gelblich
Getönt 1 Tinted color 1 N Top Cape Schwach gelblich
Getönt 2 Tinted color 2 O
Getönt 2 Tinted color 2 P Cape
Getönt 3 Tinted color 3 Q Cape
Getönt 3 Tinted color 3 R Light Yellow
Getönt 4 Tinted color 4 S -Z Light Yellow
Carat Gewicht:
Gewichtseinheit für Edelsteine   1 Carat ( ct.) = 1/5 gr. oder 0,2 gr (nicht zu verwechseln mit  Karat bei Gold.  Reines Gold = 24 Kt. Schmuck wird in der Schweiz üblicherweise aus 18 Kt. Gold gefertigt - besteht 75% aus reinem Gold +  mit/oder Silber, Kupfer, Palladium).1 Diamant im Brillantschliff  von 1,00 ct. hat einen Durchmesser von ca. 6,5 mm.Der Name kommt von einem Samenkorn (Kuara) des afrikanischen Korallenbaumes oder von einem Fruchtkern (gr.keration) des Johannisbrotbaumes. Ab ca. 1907 wurde das Carat in Europa und USA eingeführt.
Cut Schliffgraduierung:
Bei der Qualifizierung des Schliffs werden Schliffform und Schlifftyp, Proportionen, Symmetrie,sowie äußere Merkmale bei einem Diamant/Brillanten berücksichtigt.  Als Normschliff gilt in Deutschland der Feinschliff-Brillant, in Nordeuropa der Skandinavische Standard-Brillant, in den USA der Tolkowsky-Brillant.
RAL 560 A5E Definition
Sehr gut Hervorragende Brillanz. Wenig oder nur geringfügige äussere Merkmale. Sehr gute Proportionen. 
Gut Gute Brillanz. Einige äussere Merkmale. Proportionen mit geringen Abweichungen.
Mittel Brillanz gemindert. Mehrer grössere Merkmale. Proportionen mit erheblichen Abweichungen.
Gering (poor) Brillanz erheblich gemindert. Grosse und/oder zahlreiche äussere Merkmale. Proportionen mit sehr deutlichen Abweichungen.


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